Systemisches Denken und Handeln beruht auf einer ganzheitlich-integrierenden Betrachtungsweise, die komplexe Zusammenhänge berücksichtigt, das Umfeld mit einbezieht und somit vorschnelle Lösungen vermeidet. Systemdenken ist dabei ein Entdeckungs- und Diagnoseprozess, der die Regelmechanismen erkundet, die den Problemen zugrunde liegen. Die so gewonnene Tiefenschärfe macht die Effizienz und Wirksamkeit von systemisch geleitetem Handeln aus. Der Fokus richtet sich nicht auf statisch-strukturorientierte Problemlösevorstellungen, sondern stützt sich auf eine dynamisch-prozessuale Betrachtungsweise.

Im Systemischen Coaching geht es darum, langfristige Perspektiven, Strategien und Leitbilder für die Coachees zu entwickeln und zu integrieren, um das Passungsverhältnis „Person-Organisation“ zu verbessern.

Wichtige Grundsätze sind

  • Auftragsorientierung
  • Kundenorientierung
  • Allparteilichkeit
  • Multiperspektivität
  • Transparenz und Verschwiegenheit
  • Zielorientierung
  • Ressourcenorientierung
  • Beziehungsorientierung
  • Musterorientierung
  • Kontextorientierung
  • Kooperationsorientierung
  • Lösungsorientierung
  • Prozessorientierung und Methodenvielfalt

Zielgruppe

Systemisches Coaching ist sowohl als Maßnahme der Personalentwicklung in einem Prozess der Organisationsveränderung zu verstehen als auch als Instrument der Bearbeitung persönlicher Entwicklungsbedarfe. Das Systemische Denken und Agieren wird im Coachingprozess eingeordnet und in den Coachingsequenzen professionell durchgeführt.

Aus diesem Grund eigenen sich Systemisches Coaching ist für Führungskräfte, Mitarbeiter, Teams und alle Menschen, die sich weiterentwickeln wollen.

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